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Neun St.Galler am Unspunnen-Schwinget im Sägemehl
Am Unspunnen-Schwinget in Interlaken vom Sonntag, 27. August sind insgesamt lediglich 120 Schwinger aus allen fünf Eidgenössischen...
22.08.2017 – weiterlesen
18. Schwägalp-Schwinget:
Daniel Bösch zum zweiten Daniel Bösch gewinnt den Schwägalp-Schwinget 2017. Im Schlussgang vor rund 13‘250 Zuschauern besiegte der...
22.08.2017 – weiterlesen
Fünf St.Galler mit Schaffhauser Eichenlaub
Samuel Giger gewinnt das Schaffhauser Kantonalschwingfest vor 1200 Zuschauern im Schlussgang gegen Daniel Bösch nach 6:08 Minuten...
18.08.2017 – weiterlesen
Hochbetrieb im Sägemehl
Vergangenes Wochenende standen gleich drei Kranzfeste auf dem Programm. Am 111. Innerschweizer Schwing- und Älplerfest in Alpnach...
07.07.2017 – weiterlesen
Sieben auf einen Streich
St.Galler mit sieben NOS-Kränzen In einem hochstehenden Duell der beiden Youngsters besiegte der erst 19-jährige Thurgauer Samuel Giger...
21.06.2017 – weiterlesen

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136 Kränze – Rekord egalisiert (02.05.2016)

EB. Schwingerkönig Arnold Forrer hat es geschafft! Am Thurgauer Kantonalschwingfest vom 1. Mai erschwang er sich sein 136. Mal Eichenlaub und konnte damit den Rekord von Hanspeter Pellet egalisieren. Herzliche Gratulation!

«Nid lugg loh gwünnt»
Mit 127 Kranzerfolgen startete Arnold Forrer in die vergangene Saison 2015. Bei optimalem Verlauf schien der Rekord von Hans-Peter Pellet mit 136 Schwingerkränzen bereits letzte Saison in Griffnähe. Doch es kam anders: Am Schwägalp-Schwinget Mitte August schlug die Verletzungshexe erbarmungslos zu. Nun ist es halt mit Verspätung geschafft! Am Thurgauer Kantonalen in Märwil vom vergangenen Sonntag konnte Forrer an Anzahl Eichenlaub mit Hans-Peter Pellet gleichziehen. Nöldi Forrer bezeichnet sich selber als Spätzünder. «Die Freude ist nun umso grösser, weil ich erst mit 18 Jahren meinen ersten Kranz und ein Jahr darauf mein zweites Eichenlaub erschwingen konnte». Seinen ersten Kranz erkämpfte sich Forrer 1996 in Schwanden Glarus - und dies gleich am NOS-Teilverbandsfest. Ein Jahr später 1997 folgte der Kranz am Appenzeller Kantonalen. 1998 konnte Arnold Forrer gleich sieben Mal vor die Kranzjungfern treten, davon erstmals auch am Eidgenössischen in Bern. Damit war der Weg für Forrers überaus erfolgreiche Karriere nun endgültig geebnet. Dem ersten Kranzfestsieg am Thurgauer Kantonalen im Jahre 2000 liess er gleich weitere drei Siege folgen. Bis heute sind es nun insgesamt 136-mal Eichenlaub, davon 45 Kranzfestsiege. Ein nicht unwesentlicher Anteil an diesen Grosserfolgen ist dabei auch seinen Trainingskameraden im Schwingklub Wattwil zuzuschreiben. Die Wattwiler, am Eidgenössischen in Bern 1998 mit vier Eidgenössischen Kränzen, darunter auch der um fünf Jahre ältere Bruder Christian Forrer und Beat Abderhalden, sowie dem Königstitel durch Jörg Abderhalden, waren während einem guten Dutzend Jahren landesweit das wohl gefürchtetste Team. «Wenn man im Training mit Jörg Abderhalden, Köbi Roth und Urban Götte mitzuhalten vermochte, dann wusste wohl, wo man „dran“ war».

Königstitel thront über allem
Während nun fast zwei Jahrzehnten reiht der zuverlässige Toggenburger Sennenschwinger Kranzgewinn an Kranzgewinn.
Als seinen klar grössten Erfolg bezeichnet Nöldi das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2001 in Nyon. „Über allem thront der Kranz am Eidgenössischen in Nyon, wo ich König werden konnte. Im gleichen Jahr vermochte ich auch das NOS Schwingfest gegen sechs Eidgenossen zu gewinnen und konnte zudem auch den Schwägalp-Schwinget in den letzten Sekunden gegen Jörg Abderhalden gewinnen. Neben dem 100. Kranz, welchen sich Nöldi am Innerschweizer Teilverbandsfest vom 3. Juli 2011 in Küssnacht am Rigi erschwingen konnte, hat auch der Kranzgewinn am Eidgenössischen 2010 in Frauenfeld eine ganz spezielle Bedeutung. Am St.Galler Kantonalen 2010 in Engelburg erlitt Forrer gleich beim ersten Zug einen Kreuzbandriss. Die Teilnahme am Eidgenössischen schien mehr als nur gefährdet. «Ich denke positiv und beginne noch diese Woche mit der Rehabilitation», erklärte Forrer damals - und es klappte! Mit eisernem Willen schaffte er rechtzeitig die Rückkehr ins Sägemehl, wo er sich seinen fünften eidgenössischen Kranz regelrecht erkämpfte. «Dass ich in der damaligen Verfassung den Kranz holen konnte, war nicht nur aus meiner Sicht eine Willensleistung. Darauf bin ich besonders stolz.»

Unglaubliches Palmares
Forrer kann mindestens je einmal sämtliche Berg- und Teilverbandskränze sein Eigen nennen. Der Königstitel von 2001 überragt alles. Sechs Eidgenössische Kränze, 27 Teilverbandskränze und 30 Bergfestkränze zieren sein Eigenheim. 17-mal kehrte Noldi Forrer vom NOS-Teilverbandsfest kranzgeschmückt nach Hause, davon allein sechsmal als Sieger. Zweimal konnte sich Forrer am Südwestschweizerischen und einmal auch am Nordwestschweizerischen als Sieger feiern lassen. Elfmal erschwang sich Nöldi den Kranz auf der Schwägalp, viermal gar als jubelnder Sieger. Zudem siegte Nöldi auch zweimal beim Stoos-Schwinget. Es versteht sich fast von selbst, dass Forrer im Besitz sämtlicher Kantonalkränze im NOS-Verband ist und dabei jedes dieser NOS-Kantonalfeste schon mehrmals zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Insgesamt sind es mittlerweile 64 Kränze an Kantonalfesten, dabei konnte er 28 Siege feiern. Daneben weist Forrers Palmares auch einige Siege an bedeutenden Nichtkranzfesten auf wie am Herbstschwinget in Siebnen (viermal), am nur alle drei Jahre stattfindenden OLMA Schwinget (dreimal) oder am denkwürdigen Ländle-Schwinget 2006.

Auch beruflich auf Erfolgskurs
Im Jahre 2009 bezog Nöldi im toggenbrugischen Stein sein neu erbautes Haus, bei welchem er selbst viel Hand angelegt hatte.
Seit 2013 ist König Nöldi Forrer wieder mit Begeisterung in seinem 1997 erlernten Beruf als Käser mit Meisterprüfung im Jahre 2004 tätig. Zusammen mit Franz Rüdisüli führt er seither die Käserei Rüttiberg in Rufi/Schänis, wobei ausschliesslich Milch aus regionaler Produktion verarbeitet wird. Das Sortiment beinhaltet auch den bekannten Königs-Chäs. Aktuell sind drei Personen in der Käserei tätig. Die tägliche Produktion beträgt rund 100 -120 Laib Käse.
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