News

Bösch und Oertig erfolgreich in Zug
Zug ZG – Nach Aarau und Estavayer-le-Lac sicherte sich Daniel Bösch am vergangenen Wochenende vor 56500 Zuschauern...
26.08.2019 – weiterlesen
Comeback geglückt
Ricken SG – Am vergangenen Sonntag fand auf dem Ricken der 62. Ricken Schwinget statt. Gespannt schaute...
04.08.2019 – weiterlesen
Giger dominiert, Forrer bricht ab
Solothurn SO – Gespannt schaute am vergangen Samstag die Schwingerwelt auf das vierte Bergkranzfest der Saison 2019....
20.07.2019 – weiterlesen
Wickli mit erstem Saisonkranz
Stein AR – Bereits am ersten Juli Wochenende fand mit dem Appenzeller Kantonalschwingfest das letzte der sieben...
07.07.2019 – weiterlesen
Nur drei Kränze in Hallau
Hallau SH – Heiss, so war das Wetter im schaffhausischen Hallau. Die Hitze machte den Schwinger zu...
01.07.2019 – weiterlesen

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Interessengemeinschaft St.Galler Sportverbänd Swisslos

Geschichte

Gründungsjahr 1908 
Eintritt in den NOS-Verband 1909 

Mitgliederzahlen 2015

Vorstand / Medienchef 10
Aktive 275
Jungschwinger 214
Ehrenmitglieder 68
Passive / Veteranen 6516
Total 7083

Der St. Galler Kantonale Schwingerverband gehört seit mehr als einem Jahrhundert zu den Stützen des NOS-Verbandes. Das «Anschwingen» fand am 27. Dezember 1908 im Café National in St. Gallen statt. Die drei Bezirksverbände Rheintal, St. Gallen und Toggenburg schlossen sich nach Glarus (1904) und Thurgau (1905) zum dritten Kantonalverband in der Ostschweiz zusammen. 1931 wurde der neu gegründete Schwingerverband Rapperswil und Umgebung als vierter Unterverband aufgenommen. Der Mitgliederanstieg über die letzten Jahre ist eindrücklich: Waren es 1960 erst gut 1200 Mitglieder, so wurde 1980 die Grenze von 5000 überschritten und 1998 wurde mit 7015 erstmals gar die Traummarke von 7000 Mitgliedern geknackt.

Erfolge der St. Galler «Bösen»

Von Anfang an gehörten die St. Galler nicht nur zahlenmässig zu den Stärksten im Lande, was verschiedene Schlussgang-Teilnahmen an Eidgenössischen Festen belegen. Zu einem Königstitel fehlte den St. Gallern lange Zeit das nötige Wettkampfglück. 1998 durchbrach in Bern der damals 19-jährige Jörg Abderhalden diesen Bann. 2001 in Nyon gewann mit Noldi Forrer ebenfalls ein Toggenburger den Königstitel, den sich Jörg Abderhalden 2004 in Luzern wieder zurückeroberte und 2007 in Aarau auf eindrückliche Weise bestätigte. Als erster Schwinger überhaupt schaffte Abderhalden 2002 als damals 23-Jähriger den «Grand Slam»: König 1998, Sieg am Unspunnen 1999 und Sieg auch am Kilchberger Schwinget 2002, dem dritten regelmässig stattfindenden Fest mit eidgenössischem Charakter. Anfang Januar 2008 wurde Jörg Abderhalden vom Schweizer Publikum mit grossem Vorsprung zum «Schweizer des Jahres» 2007 gekürt. Diese Wahl zeigt den Respekt der Leute für Abderhaldens Verdienste um den Schwingsport. Sie beweist aber auch, wie das Schwingen in den letzten Jahren an Popularität und Ausstrahlung gewonnen hat.
Daniel Bösch (23) konnte sich nach tadelloser Tagesleistung am Unspunnen-Schwinget 2011 verdientermassen als Sieger feiern lassen. Mit Routinier Jakob Roth (34) belegte ein weiterer St.Galler den Ehrenplatz.

Nachwuchsförderung

Seit 1952 wird jährlich ein St. Galler Kantonaler Buebe- und Jungsschwingertag durchgeführt. In Klubs und Unterverbänden wird grösster Wert auf eine gezielte Förderung des Nachwuchses gelegt. Die Betreuer sind bestrebt, ihren Schützlingen das ABC des Schwingens von Grund auf beizubringen. Dabei steht die technische Schulung im Vordergrund, aber zum Schwingen gehören ebenso korrektes Auftreten, Fairness und Kameradschaft.

Veteranenvereinigung

Am 19. März 1944 wurde in St. Gallen die Veteranenvereinigung gegründet, deren Geschicke von einer fünfköpfigen Obmannschaft geleitet werden. Solche Veteranen-Vereinigungen bestehen auch in allen vier Unterverbänden. Als Eigenheit kennen die Schwingerveteranen keinen Präsidenten oder Aktuar, sondern einen Obmann, einen Schryber und einen Säckelmeister. Die Veteranen nehmen eine wichtige Stellung ein. Ein grosses Anliegen der Veteranen ist der Kontakt zu der aktiven Schwingergeneration mit dem Besuch von Trainings, Anlässen und Festen. Mit der Pflege der sprichwörtlichen Kameradschaft unter ihresgleichen wahren sie eine sinnvolle und wichtige Aufgabe. Zudem verfolgen sie mit wachem Auge das Geschehen in den Verbänden.