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Schwarzsee Kranz für Daniel Bösch (20.06.2016)

Nach eher fadem, reinem Berner Schlussgang, der nach zwölf Minuten mit einem Gestellten zwischen Matthias Sempach und Christian Stucki endete, sicherte sich der Schwingerkönig von 2013 den Schwarzsee-Sieg. Sempach war in den ersten fünf Gängen, davon vier mit Maximalnote, derart überlegen, dass ausgeschwungen werden musste. Stucki belegte den 2. Rang, dahinter folgen mit Bernhard Kämpf und Kilian Wenger zwei weitere Berner Eidgenossen. Die Berner dominierten am zweiten Bergfest der Saison derart, dass es bereits im zweiten Gang zu Direktduellen kam. Diese Dominanz zeigt sich auch ganz klar in der Kranzbilanz, in welcher sich die Berner 13 von insgesamt 16 Kränzen sichern konnten.

Lediglich drei Nicht-Berner konnten sich gegen deren Übermacht einigermassen behaupten und sich den begehrten Schwarzsee-Kranz sichern: der St.Galler Daniel Bösch, der Appenzeller Eidgenosse Raphael Zwyssig und der Freiburger Marc Guisolan.

Daniel Bösch unterlag zum Auftakt im Duell der Giganten dem späteren Festsieger, dem amtierenden König Matthias Sempach, und musste nach der Mittagspause gegen Kilian Wenger, Schwingerkönig von Frauenfeld 2010, einen Gestellten hinnehmen. Die weiteren vier Gegner, darunter auch den Eidgenossen Simon Anderegg, reihte Bösch souverän zu seinen Punktelieferanten. Dies reichte für den Toggenburger zum ausgezeichneten 5. Rang hinter den vier besagten Berner Mutzen.

Eine ausgezeichnete Leistung zeigte der Melser Ruedi Eugster. Trotz zwei Niederlagen am Vormittag gegen den Eidgenossen Bernhard Kämpf und den äusserst stark schwingenden Matthias Aeschbacher liess sich Eugster nicht beirren. Am Nachmittag folgten zwei Siege, darunter gegen den Berner Eidgenossen Thomas Sempach. Nun hätte eines weiteren Sieges bedurft. Ein Gestellter gegen Simon Anderegg, den dritten Berner Eidgenossen auf Eugsters Notenblatt, genügte nicht für Eichenlaub.

Martin Glaus verlor im dritten Gang gegen Matthias Sempach und musste zudem noch zwei Gestellte hinnehmen. Trotz drei blanken Zehnern in den restlichen Zweikämpfen verpasste er Eichenlaub um das berüchtigte «Vierteli» ebenso wie Publikumsliebling Willy Graber und der junge Bündner Armon Orlik.

Bild: Daniel Bösch
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