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26.06.2018 – weiterlesen

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Bösch erneut im Schlussgang (25.08.2018)

Schwägalp AR – Der Höhepunkt der Schwingersaison war in diesem Jahr das Bergkranzfest auf der Schwägalp. Vor 15450 Zuschauern konnte Samuel Giger nach 8:49 Minuten den Toggenburger Daniel Bösch besiegen.

Giger überragend
Wo Samuel Giger in diesem Jahr startete, da war er am Abend auch der Sieger. Bei seinem sechsten Kranzfest der Saison 2018, dem Schwägalp Schwinget war dies ebenfalls der Fall. Der Thurgauer sorgte ab dem ersten Gang für Spektakel und riss das Publikum richtig mit. Im fünften Gang, als es zur Paarung Samuel Giger gegen Christian Stucki kam, kochte die Arena wortwörtlich. Mit vielen Anfeuerungsrufen feierte das Publikum die beiden Schwinger. Als der Thugauer dann mit seiner Waffe den 140 kg Koloss aus dem Kanton Bern angriff und besiegte, tobten die 15450 Zuschauern. Es kam schon fast eine Stimmung wie bei einem Schlussgang von einem Eidgneössischen Schwingfest auf. Im Schlussgang war dann die Stimmung nochmals so, als Giger das Fest für sich entscheiden konnte.

Bösch im Schlussgang
Für Daniel Bösch war der Start in den Tag 15 Sekunden vor Gangende misslungen. Beim Anschwingen musste er sich gegen Christian Stucki geschlagen geben. Diese Niederlage brachte den Vorjahressieger nicht aus dem Konzept und er besiegte mit Andreas Höfliger, Lukas Bernhard, Christian Schuler und Sven Schurtenberger gestandene Schwinger und qualifizierte sich somit zum vierten Mal in Serie auf der Schwägalp für den Schlussgang. Trotz des starken Auftrittes von Samuel Giger während dem ganzen Tag, liess sich der Schwinger vom Schwingclub Wil nicht beirren. Der Unspunnen Sieger griff den 20 jährigen Thurgauer bereits im ersten Zug an. Nach 8:49 Minuten Kampf war das Glück dann auf der Seite von Samuel Giger und er besiegte ihn mit Kurz platt.

Rhyner und Wickli verpassen
Michael Rhyner und Beat Wickli hatten auf der Schwägalp ebenfalls die Chance für den Bergkranz. Leider verlor Michael Rhyner gegen Berner Favoriten Christian Stucki im ersten Zug und Beat Wickli musste beim Kampf gegen den Urner Matthias Herger als Verlierer vom Platz. Bei dieser starken Besetzung wie es im diesen Jahr der Fall war, war es für jeden Schwinger schwer, den Kranz zu erkämpfen. Denn jeder Schwinger in den Kranzrängen hatte mindestens einen besiegten Eidgenossen auf dem Notenblatt. Die nächste Chance für den Schwägalp Kranz folgt dann im nächsten Jahr wieder. Mitte August. In diesem Jahr war der Schwägap Schwinget der Saisonschluss der Kranzfester.
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